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Mann auf Fahrrad, klimaaktiv mobil unterwegs

Nachhaltige Mobilität lohnt sich

Ob zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln – wer nachhaltig mobil ist, reduziert die Emissionen von Treibhausgasen, insbesondere klimaschädliches CO2, und ist zudem kostengünstiger und oft auch stressfreier unterwegs.

Kostengünstig von A nach B

Wer täglich von Krems nach Sankt Pölten mit dem Pkw zur Arbeit pendelt, zahlt jährlich rund 1.700 Euro an der Zapfsäule. Da sind anfallende Nebenkosten wie Anschaffung, Versicherung, Steuern etc. noch gar nicht mitgerechnet. Schon eine spritsparende Fahrweise ist besser für die Umwelt und schont deine Geldbörse. Wer spritsparend fährt kann die Kosten bereits um 15 Prozent senken. Kannst du einmal pro Woche zu Hause arbeiten, so sparst du sogar 20 Prozent ein. Und wer gemeinsam pendelt und etwa zu zweit ein Auto nutzt, reduziert seine Spritkosten auf stolze 915 Euro pro Jahr.

Am günstigsten bist du allerdings unterwegs, wenn du das Auto stehen lässt und stattdessen mit der Bahn pendelst. Denn mit dem KlimaTicket NÖ zahlst du für die Strecke Krems – Sankt Pölten jährlich 550 Euro – das ist eine Ersparnis von rund 1.150 Euro pro Jahr. Gleichzeitig profitiert davon auch die Umwelt, indem der CO2-Ausstoß von 2.200 Kilogramm jährlich auf gerade mal 180 Kilogramm sinkt.

Sharing is caring

Aktuell liegt der durchschnittliche Besetzungsgrad eines Pkw bei 1,25 Personen. Das heißt, es sitzt oft nur eine Person im Auto. Viel nachhaltiger ist es, wenn sich mehrere ein Auto teilen und gemeinsam nutzen. Dann muss auch nicht jede:r ein eigenes Auto besitzen und alle sparen Geld. Ein positiver Nebeneffekt: Weniger Autos auf den Straßen bedeutet auch weniger nervenaufreibende Wartezeit im Stau.

„Bitte umsteigen“ – mit Öffis entspannt und klimafreundlich an dein Ziel

Jeder Umstieg in den Zug oder in den Bus schont das Klima. Denn eine Busfahrt verursacht pro Person viermal weniger CO2-Emissionen als dieselbe Fahrt mit dem Auto – und eine Zugfahrt sogar 17 Mal weniger! Rechnet man Anschaffungskosten und Nebenkosten eines Autos mit ein, gehen öffentliche Verkehrsmittel eindeutig als Sieger hervor. Außerdem kommst du so viel stressfreier von A nach B.

Schon gewusst? Es klingt zwar paradox, aber wir gewinnen tatsächlich Zeit durch die Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn du mit dem Zug oder dem Bus unterwegs bis, hast du Zeit zum Ausruhen, Nachdenken, Arbeiten, Internetsurfen oder Lesen. Das belegt eine Untersuchung des Institutes für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist damit nicht nur klimafreundlicher, sondern auch entspannter und produktiver.

Aktiv mobil – mit dem Rad oder zu Fuß

Nach wie vor werden vor allem kurze Strecken mit dem Auto zurückgelegt: Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) ist jede zweite Autofahrt kürzer als fünf Kilometer, jede 14. Fahrt sogar kürzer als einen Kilometer. Gerade auf diesen ersten Kilometern verbraucht ein Auto aber am meisten Sprit.

Wie wäre es stattdessen mal mit einem Spaziergang? Indem du deine Strecken Schritt für Schritt an der frischen Luft zurücklegst, förderst du dein Wohlbefinden, denn zu Fuß gehen:

  • stärkt die Gesundheit
  • steigert die Lebensqualität
  • verringert den Straßenlärm
  • und schont die Umwelt

Übrigens: Der Arbeitsweg von rund 37 Prozent der Österreicher:innen ist laut VCÖ-Analyse kürzer als fünf Kilometer. Die perfekte Distanz, um sich auf das Fahrrad zu schwingen. Damit wird der Radweg zu deinem persönlichen Fitnesscenter und du erreichst die Bewegungsempfehlung von 60 Minuten täglich kostengünstig und zeiteffizient. Unser Tipp: Mit dem „elektrischen Rückenwind“ eines E-Bikes wird das Radeln noch gemütlicher. Wirf jetzt einen Blick in unseren Faktencheck und lass dich von den Vorteilen des Radfahrens überzeugen.

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