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Photovoltaikanlagen auf grüner Wiese

Ökostrom für dein Zuhause

Schon gewusst? Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist ein wichtiger Schritt, um die eigene Klimabilanz zu verbessern. Wir verraten euch worauf ihr beim Umstieg achten solltet und wie ihr auch mit grünen Strom Kosten sparen könnt.

In Österreich werden vor allem erneuerbare Energiequellen, wie Wasser- und Windkraftwerke genutzt, um Strom zu produzieren. Der Anteil Erneuerbarer Energie bei der Stromerzeugung liegt bei rund 75 Prozent. Die restlichen 25 Prozent werden aber nach wie vor aus fossilen und klimaschädlichen Energieträgern wie Erdöl oder Erdgas gewonnen. Wir haben euch die wichtigsten Infos zum Umstieg auf einen Ökostromanbieter zusammengefasst.

Was ist Ökostrom?

WindräderAls Ökostrom – auch Grün- oder Naturstrom genannt – wird elektrische Energie bezeichnet, die aus umweltfreundlichen und erneuerbaren Energien hergestellt wird. Welcher Strom als Ökostrom bezeichnet werden darf, ist im österreichischen Ökostromgesetz genau definiert. Dazu zählen unter anderem Wasserkraft, Solar-, Wind- und Erdwärme: Aber auch Biomasse- sowie Klär- und Deponiegasanlagen produzieren Ökostrom.

Allerdings treibt der Bezug von Ökostrom die Energiewende nicht automatisch weiter voran. Ökostromprodukte bewirken nur dann einen zusätzlichen Umweltnutzen, wenn dadurch auch neue regenerative Stromerzeugungsanlagen entstehen, die sonst nicht gebaut werden würden. Wer daher Ökostrom von einem zertifizierten Anbieter bezieht, erhält nicht nur klimafreundlich erzeugten Strom, sondern leistet einen zusätzlichen Beitrag zum Ausbau Erneuerbarer Energien in Österreich.

Schau auf das Umweltzeichen für grünen Strom!

Du möchtest auf Nummer sichergehen, dass der Strom aus deiner Steckdose zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt und die Energiewende in Österreich unterstützt? Dann kannst du dich an den Kriterien des österreichischen Umweltzeichens für Ökostrom (UZ 46) orientieren.

Denn das österreichische Umweltzeichen vergibt seine Gütesiegel nur an ausgewählte Ökostromanbieter, die strenge Umweltauflagen erfüllen. Diese dürfen beispielsweise ihren Ökostrom nicht zu 100 Prozent aus Wasserkraft beziehen, damit auch andere erneuerbare Stromerzeugungsarten gefördert werden. Der Stromanteil aus der vergleichsweise günstigen Wasserkraft ist deshalb mit 79 Prozent gedeckelt. Außerdem müssen mindestens 10 Prozent des angebotenen Stroms aus Anlagen stammen, die nicht älter als 15 Jahre sind oder in diesen Zeitraum revitalisiert oder erweitert wurden. Denn der weitere Ausbau von Ökostromanlagen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um zum einen den steigenden Strombedarf klimafreundlich decken zu können und um fossile Arten der Stromerzeugung aus dem Markt zu drängen.

Umweltzeichen LogoSchon gewusst? Das Österreichische Umweltzeichen feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen und wird als staatlich geprüftes Umweltgütesiegel bereits in vier Kategorien  an zahlreiche Produkte, Tourismusbetriebe, Bildungseinrichtungen und Green Meetings & Events vergeben. Schau auf umweltzeichen.at vorbei und erfahre mehr über das unabhängige Gütesiegel.

Auf Ökostrom umsteigen – wie geht das?

Wer beim Umstieg auf Ökostrom auf einen ambitionierten und zertifizierten Ökostromanbieter setzen will, findet alle Ökostromanbieter, die mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet wurden auf topprodukte.at. Dass du bei Ökostrom auch Geld sparen kannst, beweist der nützliche Tarifrechner der E-Control. Mit ein paar wenigen Angaben kannst du ganz einfach die Stromkosten unterschiedlicher Anbieter miteinander vergleichen. Und auch auf durchblicker.at kannst du die Angebote unterschiedlicher Stromanbieter ganz einfach gegenüberstellen. Denn die Stromkosten können je nach Anbieter zum Teil ziemlich variieren. Du wirst sehen, ein Vergleich lohnt sich!

klimaaktiv will’s wissen: Ist dein Strom grün?

Woher stammt der Strom aus deiner Steckdose? Werden Lampen, Fernseher, Waschmaschine und Co. bei dir zuhause bereits mit zertifiziertem Ökostrom betrieben? Oder hast du dich bis jetzt noch gar nicht damit beschäftigt?